Sanierung Geburtshaus Hans Fallada
Das Geburtshaus des Dichters Hans Fallada (Rudolf Ditzen) wurde 1888/89 als bürgerlicher Familienwohnsitz erbaut. Die Fassade und die inneren Strukturen entsprechen dem Stil der Gründerjahre. Der Zustand des Gebäudes war durch jahrzehnte lange Vernachlässigung der Instandhaltung und durch fast zehnjährigem Leerstand äußerst desolat. Unter Begleitung der Unteren Denkmalschutzbehörde und des Landesdenkmalamtes wurde bei der Sanierung die weitestgehende Erhaltung und zum Teil Wiederherstellung der Originalsubstanz angestrebt. Im Erdgeschoß sind die Räume des Pommerschen Literaturvereins e. V. untergebracht, der sich dort besonders der Pflege des Falladaerbes widmet.
| Standort |
| Steinstraße 58 17489 Greifswald |
| Bauherr |
| Michel Gewerbebau GmbH Friedrich-Wöhler-Straße 56 24536 Neumünster |
| Zahlen |
| Anzahl WE: 4 Stück Anzahl GE: 1 Stück Nutzfläche: 837m² Gesamtkosten Brutto: Euro 1.128.683,20 |
| Förderung |
| gefördert mit Mitteln des Bundes, des Landes und der Stadt Greifswald innerhalb des Städtebauförderungsprogrammes der Stadt Greifswald |
| Besonderheiten: Im Treppenhaus wurden Teile der Wandbemalung von 1889 freigelegt und restauriert. Eingetragenes Einzeldenkmal |


